Bei einer Podiumsdiskussion der Bundestagskandidaten in der Eislinger Stadthalle erntet der AfD Kandidat Volker Münz sowohl Buhrufe als auch Beifall, als er vor einem Bürgerkrieg in Deutschland warnt. Nachdem er auf den Unterschieden der Kulturkreise herumgeritten ist, statt das Gemeinsame zu suchen, schlägt er geschwind den islamophoben Bogen zu, “dass sich religiöser Fundamentalismus hier bei uns um sich greift”. Der jetzige Wohlstand würde die Risse in der Gesellschaft kitten, “aber wenn es in einem Jahr mal nicht so sein sollte dann drohen uns hier bürgerkriegsähnliche Verhältnisse.” (Audioaufnahme vorhanden)
Wahlkampf der AfD in Göppingen
In seiner Broschüre zur Selbstdarstellung als Bundestagskandidat zu den Wahlen schürt Volker Münz Ängste in der Bevölkerung vor MigrantInnen und einer scheinbaren unkontrollierten Einwanderung. Er sieht den inneren Frieden der Gesellschaft durch die aktuelle Einwanderung gefährdet. Er fordert, dass Einwanderung begrenzt werden soll und nur noch qualifizierte und integrationswillige Migranten nach Deutschland kommen dürfen. Mit diesen Sprüchen kann er als geistiger Brandstifter vor Ort gelten.

